Thomas Batardière ist nicht in den Wein hineingeboren worden. In Anjou geboren, studierte er zunächst Anthropologie und drehte Filme – bis ihn eines Tages eine Degustation gepackt hat und seither nicht mehr losgelassen hat. Das Handwerk lernte er bei Mathieu Vallée auf Château Yvonne in Saumur, vertiefte seine Ausbildung in Beaune und wagte 2012 den Sprung ins Ungewisse. Es ging nach Rablay-sur-Layon, auf die Schieferböden von Anjou, im Gepäck nur eine Rebschere und ein paar Hektar Chenin. Keine Kellerei, kein Haus, kein Traktor. Nur die Besessenheit, so unverfälscht wie möglich zu vinifizieren – mit so wenig Eingriffen wie möglich. Heute, unterstützt von seiner Partnerin Marie-Lise, bewirtschaftet er rund 3,5 Hektar biologisch und biodynamisch nach Demeter-Zertifizierung, verteilt auf Parzellen mit Chenin Blanc und Grolleau. Seine Handschrift: reine, energiegeladene Weine ohne Schminke, die heute zu den Referenzen des Naturweins im Anjou zählen.