Clos de la Barthassade - Les Gravettes Terrasses du Larzac Rot 2024

Clos de la Barthassade - Les Gravettes Terrasses du Larzac Rot 2024

Clos de la Barthassade - Les Gravettes Terrasses du Larzac Rot 2024

💚 Warum du es lieben wirst

Komplex
Würzig
Bio

«Les Gravettes, das sind die kleinen Kalksteine, die die Terrassen des Weinguts bedecken. Man findet sie im Glas wieder: Dieser Grenache hat den Samt der Garrigue und die Frische des Larzac. Die Art Flasche, die den Keller schneller leert als geplant.» Charles

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Genaue Appellation: AOP Terrasses du Larzac

Rebsorte(n): 55% Grenache, 30% Cinsault, 15% Syrah

Vinifikation & Ausbau: Steinige Terrassen aus Kalkgeröll, auf den Lagen La Barthassade in Montpeyroux, Les Combariolles und Bois de Paulhau in Jonquières. Handlese, traditionelle Vinifikation ausschliesslich mit einheimischen Hefen, sanfte Extraktion. 15 Monate Ausbau, verteilt auf Demi-muids, Barriques und Betoneier.

Region: Languedoc

Speiseempfehlung / Food-Pairing: Ente à l'Orange, ein Lammtajine mit Aprikosen, ein Steinpilzrisotto. Bei den Käsesorten liegst du mit cremigen Sorten richtig. Und zum Dessert überrascht eine Erdbeer-Panna-cotta damit, wie gut sie sich schlägt.

Weintyp: Trocken

Land: Frankreich

Farbe: Rot

Trinkreife: 2026 - 2032

Serviertipp: Eine Stunde dekantieren

Serviertemperatur: 15° - 16°

Format: 75 cl

In der Nase öffnet sich das Bouquet weit: schwarze Kirsche und frische Sauerkirsche, dann übernimmt die Garrigue das Kommando – Thymian, Lorbeer, eine fast harzige, balsamische Note. Ein Hauch bitterer Kakao schwingt im Hintergrund mit. Am Gaumen zeigt sich der Wein rund und kugelig, mit jener Geschmeidigkeit, die nur Grenache auf Kalkstein zu geben vermag. Der Cinsault bringt die Leichtigkeit, die Syrah das Rückgrat. Die Tannine sind so seidig, dass man sie fast vergisst – Ergebnis sanfter Extraktion und eines geduldigen Ausbaus zwischen Holz und Beton. Der Abgang kehrt zur Sauerkirsche und zu trockenen Kräutern zurück, mit einer Frische, die für einen Wein aus dem Süden überrascht. Ein grosser Tafelwein, ganz ohne Effekthascherei.

Hélène und Guillaume Baron haben sich weit weg von hier ausgebildet: im Burgund bei Dominique Derain, bei der Pousse d'Or, bei Sylvain Pataille, dann in der Provence im Domaine de Trévallon. Das lehrte sie, Weissweine nach burgundischer Art auszubauen und Rotweine mit Zurückhaltung zu vinifizieren. Seit den 2000er-Jahren beeindruckt von dem, was die Terrasses du Larzac hervorbrachten, suchten sie mehrere Jahre lang nach Reben, bevor sie 2013 fündig wurden: 9,5 Hektaren, verteilt auf vier Parzellen in Montpeyroux, Jonquières und Saint-Saturnin, mit dreissig bis vierzig Jahre alten Rebstöcken. Erster Jahrgang 2014. Die Domaine umfasst heute 13,2 Hektaren, biologisch bewirtschaftet, mit möglichst wenig eingreifenden Vinifikationen. Der Name stammt vom okzitanischen Wort «bartàs», das Gebüsch, das Dickicht – ein Verweis auf das dichte Gehölz, das ihre Parzellen in Montpeyroux säumt. In zehn Jahren haben es ihre Flaschen auf die besten Tische Frankreichs geschafft.

 

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