Terra Vita Vinum - Clos de la Noue Anjou Weiss 2023

Terra Vita Vinum - Clos de la Noue Anjou Weiss 2023

Terra Vita Vinum - Clos de la Noue Anjou Weiss 2023

💚 Warum du es lieben wirst

Mineralisch
Fein holzig
Biodynamisch

«Eine Parzelle auf Rhyolith, einem vulkanischen Gestein, hart wie Glas, das daraus einen präzisen, vollständigen und vielseitigen Chenin macht – ich liebe ihn bei Tisch oder zum Apéro!» Charles

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Genaue Appellation: AOC Anjou, Lage Clos de la Noue

Rebsorte(n): 100% Chenin

Vinifikation & Ausbau: Parzelle auf vulkanischem Gestein vom Typ Rhyolith und dessen Verwitterungsböden, Ausrichtung Süd/Südwest. Mechanische Bodenpflege, keine chemischen Unkrautvernichter, Behandlungen mit natürlichen Präparaten. Selektive Handlese in einlagigen Kisten, maximal 8 bis 10 kg. Spontane Vergärung durch die eigenen Hefen der Trauben des Jahrgangs, ohne Bâtonnage und ohne Schönung. 18 Monate Ausbau, teils im Halbstück, teils in der Amphore. Vollständiger biologischer Säureabbau. 15 mg/L Sulfite erst bei der Abfüllung zugesetzt, insgesamt 30 mg/L.

Region: Loiretal, Anjou Noir

Speiseempfehlung / Food-Pairing: Austern aus der Vendée, Wolfsbarsch mit Fenchel, rohe Jakobsmuscheln mit Limette. Einfach gebratenes Geflügel, frischer Ziegenkäse aus dem Layon. Auch zu einer feinen asiatischen Küche passt er sehr gut, zu Ceviche oder gedämpftem Fisch mit Ingwer.

Weintyp: trocken

Land: Frankreich

Farbe: Weiss

Trinkreife: 2026 – 2033

Serviertipp: Eine Stunde dekantieren

Serviertemperatur: 10 – 12 °C

Format: 75 cl

Die Farbe ist klar, fast kristallin. In der Nase öffnet sich frische Zitrone, knackige Birne, Akazienblüte, dazu dieser Duft von Stein nach dem Regen, der direkt aus dem vulkanischen Untergrund zu kommen scheint. Am Gaumen ist er geradlinig, ohne ein Gramm Zucker, kaum 12,5 Volumenprozent: nichts lastet schwer. Die Textur ist fein, die Spannung zieht sich in einer klaren Linie, und eine dezente Salzigkeit legt sich an die Zungenränder. Der Abgang ist schlank, lang, er zieht sich, statt abzufallen. Ein trockener Chenin von hoher Präzision, loiretypisch in seiner Balance, der Klarheit der Effekthascherei vorzieht. Jetzt auf seiner Frische zu geniessen, oder fünf Jahre im Keller zu vergessen, um zu sehen, wie er an Fülle gewinnt.

Gegenüber von Savennières, südlich von Angers, verdankt der Anjou Noir seinen Namen seinem dunklen Gestein: Schiefer, Gneis, Rhyolith, Granit. Das armorikanische Massiv, das Gegenstück zu den Kalkböden des Saumurois. Genau hier haben Bénédicte Petit, ehemalige Weinhändlerin aus Nantes, und Luc Briand, Winzersohn und späterer Vermögensverwalter, 2019 alles hingeschmissen, um die Domaine Richou zu übernehmen, ein Haus, das seit drei Generationen in Mozé-sur-Louet ansässig ist. Sie haben es in Terra Vita Vinum umgetauft: die Erde, das Leben, der Wein. Rund dreissig Hektar Reben, verteilt auf Parzellen zwischen der Aubance, dem Layon und der Loire, seit 2020 Demeter-zertifiziert. Keine Zusatzstoffe im Keller, Vergärung mit ortseigenen Hefen, weder Bâtonnage noch Schönung. Luc Briand nennt gerne Jean-François Ganevat und Jules Chauvet als seine Referenzen. Und er wendet eine seltene Regel an: Jede parzellenspezifische Cuvée beendet ihren Ausbau auf der Flasche im Weingut, während einer Dauer, die mindestens der Hälfte ihrer Zeit im Keller entspricht. Niemand drängt sie.

 

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