Julien Pilon - Rue des Poissonniers Saint-Joseph Rot 2021

Julien Pilon - Rue des Poissonniers Saint-Joseph Rot 2021

Julien Pilon - Rue des Poissonniers Saint-Joseph Rot 2021

💚 Warum du es lieben wirst

Pfeffrig
Rauchig
Komplex

« Eine Adresse aus dem 18. Arrondissement, mitten in den schönen Lagen des nördlichen Rhonetals: Julien Pilon hat ein Stück seines Pariser Lebens in diese Syrah aus granitischem Sand gelegt, und man spürt es bei jedem Schluck. » Charles

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Genaue Appellation: AOC Saint-Joseph

Rebsorte(n): 100% Syrah

Vinifikation & Ausbau: Parzellen im nördlichen Teil der Appellation, auf granitischen Sandböden gepflanzt. Handlese, Trauben vollständig entrappt und angequetscht. Vinifikation im offenen Edelstahltank während rund drei Wochen, mit häufigen Remontagen. Ausbau von 12 Monaten in Barriques zu 225 und 500 Litern, davon 10% neues Holz.

Region: Nördliches Rhonetal

Speiseempfehlung / Food-Pairing: Ein Schweinsfilet mit Senf, ein Rindfleisch mit Schalotten, ein mit Thymian geröstetes Lammkarree. Zum Apéro passen eine Hasenterrine oder eine feine Bergcharcuterie perfekt.

Weintyp: Trocken

Land: Frankreich

Farbe: Rot

Trinkreife: 2026 - 2032

Serviertipp: Eine Stunde dekantieren

Serviertemperatur: 15° - 16°

Format: 75 cl

Dichte, dunkelrote Robe mit violetten Reflexen. In der Nase öffnen sich zerdrückte Himbeere und Cassis, dann steigen Pfeffer, Veilchen und diese speckige, fast rauchige Note auf, die die grossen Syrah des Nordens verrät. Am Gaumen ist der Wein voll, mit einer cremigen Textur, die den Gaumen umhüllt, ohne ihn je zu beschweren. Der Granit leistet seine Arbeit: Er strafft den Wein, bringt Licht hinein und verhindert, dass die Substanz träge wird. Die Tannine sind fein, knackig, bereits geglättet durch die zwölf Monate im Barrique. Der Abgang bleibt saftig, lang, mit süssen Gewürznoten. Man kann ihn schon jetzt öffnen, doch dieser 2021er hält locker die Distanz.

Julien Pilon hat seine Domaine aus dem Nichts aufgebaut. Kein Erbe, keine Familienparzelle, nur eine Besessenheit, die in der Primarschule entstand, als die Dorflehrerin mit ihren Schülern wilde Trauben pflücken ging, um sie zu vinifizieren. Diese Lehrerin hiess Pascale Gaillard. Jahre später war es ihr Ehemann, der Winzer Pierre Gaillard, der ihn im Roussillon anstellte. Dazwischen: ein BTS im dualen System bei Yves Cuilleron, das Mas Amiel in Maury, Spanien bei Terra Remota, dann eine einjährige Weltreise mit der Familie, bevor es zurück nach Chavanay ging. Erster Jahrgang 2010, in der Garage seiner Eltern, mit einer Handelsstruktur, da keine eigenen Reben verfügbar waren. Heute: fünf eigene Hektaren rund um Condrieu, frisch gelesene Trauben von benachbarten Lagen zugekauft, ein kleines Team, in dem jede und jeder überall mit anpackt, und ein neuer Keller, eingeweiht im Sommer 2020. Seine Linie: den Ausbau parzellenweise pflegen, ohne festes Rezept, damit jedes Terroir für sich selbst spricht.

 

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